Pizzagona gehört mit seinen 400 Einwohnern zu den wohl eher kleinen Dörfern des Lago Maggiore. Doch sobald der Sommer anbricht, wird Pizzagona zu einer kleinen Stadt. Viele Touristen besuchen Pizzagone Jahr für Jahr, denn sie lieben das bildschöne kleine Dorf. Doch nicht nur die tolle Natur wird von den Touristen geliebt, sondern auch die Gastfreundschaft der Bewohner.
Im Winter ist es in Pizzagona sehr kalt, da für ungefähr acht Wochen die Sonne in das kleine Dorf nicht findet. So kann es hier in den Wintermonaten bis zu Minus 15 Grad kalt werden. Doch im Sommer gibt es lange Sonnentage und die Temperatur liegt bei ungefähr 30 Grad. Dieses Wetter bietet sich hervorragend zum Schwimmen, Wandern, oder Picknicken an. Natürlich kann es auch einfach zum Entspannen genutzt werden.
Pizzagona wurde im Jahre 1487 vom Graf Giovani Rusca von der großen Gemeinde Locarno getrennt. Somit wurde das kleine Dorf vollständig eigenständig. Im Jahre 1803 wurde Pizzagona politisch. Namenfunde bestätigen dass der beschauliche Ort früher Plazonia, Piazognia, Plazognia und Plazzona hieß. Doch im Laufe der Jahre hat sich der Ortsname Pizzagona verfestigt und ist bis heute bestehen geblieben.
Doch auch berühmte Persönlichkeiten waren in Pizzagona zu Hause. Dazu gehört der Ingenieur und Architekt Francesco Meschini. Er hat die Straße über den Gotthardpass geplant und ausgeführt. Diese Straße wurde im Jahr 1830 für Publikum eröffnet. Weiter baute und plante er die Brücke in Ascona. Aber auch Giacomo Fauser war ein berühmter Bewohner Pizzagona. Er hat unterschiedliche Prozesse im chemischen Bereich entwickelt, darunter auch die Ammoniaksynthese. Er hat den Ehrendoktortitel „honoris causa erhalten.
Pizzagona ist also auf jeden Fall eine Reise Wert. Hier können Touristen lange Wandertouren unternehmen, Fischen, schwimmen und tolle Radtouren machen. Doch auch das Essen wird Touristen begeistern, so kann ein langer toller Abend mit leckerem Essen und einem guten Wein genossen werden.
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